Freitag, 25. März 2011

Tag 3b

Bin am Ziel. Hier erwartete mich ein Interview für den Nordkurier.
Auch schon egal. Hab die 400 km voll gemacht und will mich nicht beschweren, denn ab Dargun hatte ich Rückenwind und so einen Tagesschnitt über 25 km/h.

Ich wurde in Göslow mit Soljanka empfangen, das war schon mal sehr gut. Jetzt lasse ich mir seit 15 Minuten ein Bad ein (so viel zum Wasserdruck), aber ich will mich nicht beklagen. Ich hab's ja so gewollt.

Tag 3a

Der Tag begann mit Knieschmerzen rechts, die haben sich aber nach 20 km verabschiedet. Mein Freund, der Wind, ist wieder ganz schön selbstbewusst heute, schiebt mich aber manchmal sogar an. So bin ich nach etwas über 2 Stunden nun auch schon am Rewe in Malchin, wo ich mich mit Wasser und Backwerk vollstopfe, um auch den Rest der Strecke noch zu schaffen. Hoffentlich vor dem erwarteten Regen, denn Nässe kann ich bei 9 Grad nun nicht auch noch gebrauchen.

Donnerstag, 24. März 2011

Tag 2

Tja, ich hab's ja selbst schon oft gesagt, wenn es mal stürmisch wurde: Wind macht stark. Aber heute ist es mir dann doch vergangen.

Der Wind war heute heftig, andauernd und erbarmungslos. Ein paar Stunden ging das noch so leidlich, aber insgesamt doch eine Qual. Wenn ich den Wind direkt von vorn hatte, hatte ich (im Flachen!) bis zu 17 km/h nur noch drauf. Heftig.

Nach 6 Stunden (netto) waren die 137 km bis Röbel an der Müritz geschafft. Irgendwann heute Vormittag hatte ich auch gute Laune, weite Landschaften, schönes Wetter, jetzt bin ich aber nur noch alle.

Mittwoch, 23. März 2011

Tag 1b

Ankunft in Brandenburg, 150 km, 6,5 Stunden. Das war ein hartes Stück Arbeit. Wurde freundlich im Cityhotel aufgenommen. :)

Geschenk meiner Mutter :)

Tag 1a

Bisher den ganzen Tag Gegenwind, das schlaucht. Hab nach 73 km die Elbe bei Roßlau überquert. Jetzt noch mal so viel bis nach Brandenburg? Die Beine haben was dagegen, na mal sehen.

Sonntag, 20. März 2011

Tour nach Göslow wird vorbereitet

Nach vielen Monaten Eingesperrtsein im Keller habe ich dem Gepäckträger eine neue Chance gegeben und ihn wieder ans Rennrad geschraubt. Die große Tour ist zwar noch zwei Monate hin, aber ich plane zu Trainingszwecken und weil es sonst auch ganz gut passt eine Fahrtnach Göslow zu meinem Opa. Das herrliche Dorf mit 50 bis 100 Einwohnern liegt in der Nähe von Greifswald. Da ich Berlin umgehen möchte, plane ich eine Route mit ca. 370 km, welche ich an 3 Tagen zu fahren gedenke, bei Problemen auch in 4 Tagen. Zu diesem Zweck habe ich ab Mittwoch frei und werde ab Mittwoch nach Göslow fahren.
Mi, 23.03. Leipzig - Brandenburg a. d. Havel 140 km
Do, 24.03. Brandenburg - Röbel 120 km
Fr, 25.03. Röbel - Göslow 110 km

Der aufmerksame Leser fragt sich, wie ich nun rechtzeitig wieder nach Hause komme, um am kommenden Montag wieder der Arbeit nachgehen zu können. Die Antwort ist etwas ungewöhnlich. Kerstin wird mit meinen Eltern am Freitag nach Göslow fahren und wir fahren mit dem Auto am Sonntag zurück. Der Platz für das Rad ist dann auf dem Dach geplant. Wie man an folgendem Schattenbild sehen kann, ist der Testlauf mit dem Dachgepäckträger auf Kerstins Auto erfolgreich verlaufen.


Ich erwarte herrliches Wetter - na ja, also hoffentlich keinen Regen und keine Temperaturen unter 10 Grad. Damit kommt die Form hoffentlich so richtig ins Rollen. Marcus bereitet sich derweil nach Ende der Eishockeysaison (heute) auf die große Tour vor, indem er mit der Eishockeymannschaft noch mal ne Woche feiern fährt. ;) Das wird ihn trotzdem nicht davon abhalten, mir am Tourmalet das Hinterrad zu zeigen ...

Der Frühling hält langsam Einzug

89 km Training wurden heute absolviert. Bei teilweise herrlichem Sonnenschein ging es durch den einbrechenden Frühling, aber ab und an merkt man doch noch, dass er noch nicht ganz durchgedrungen ist. Am letzten Donnerstag wollte ich eigentlich auch schon wieder aufs Rad, hab mich aber nicht so gut gefühlt und der Dauerregen hat sein Übriges dazu beigetragen, dass ich mich lieber unter eine Decke verkrochen habe.

Die neue Felge, die mir die Jungs in der "Speiche" eingebaut haben, hat jedenfalls ordentlich gehalten. Damit steht den nächsten Vorhaben nichts mehr im Wege.

Sonntag, 13. März 2011

Training in vollem Gange - Felgenschaden

Das Training wurde nach überwundener Venenentzündung wieder behutsam, aber beharrlich aufgenommen und hat auch schon Früchte getragen.
Am letzten Wochenende kamen 70 und 45 km zusammen, dieses Wochenende sollten es 60 und 80 werden.
Am Freitag ließ sich das noch gut an mit 67 km (über Kabelsketal), heute gab es aber nach 30 km einen üblen Schaden in der Felge. Eine Speiche hat ein ganz schön großes Loch gerissen.

So was hab ich noch nicht gesehen. Werd ich morgen mal in die Werkstatt schaffen. Ich hab dann übrigens die lose Speiche um eine andere drumrum gewickelt und bin so wenigstens noch halbwegs rund bis nach Hause gekommen (so 40 km).

Donnerstag, 3. März 2011

Eine Woche nach vorn

Wir werden wohl die ganze Aktion eine Woche nach vorn verlegen, da die berufliche Urlaubsplanung das so erfordert.
Hinflug könnte also am 14. Mai sein, Rückkehr dann am Wochenende um den 4./5. Juni.


Das bedeutet natürlich, dass ich dann eine Woche später selbstverständlich bei den Neuseenclassics an den Start gehen würde. Mal sehen ob über die volle Distanz oder über 70 km, wie das Kollege Bier sich immer gewünscht hat.

Warum sage ich das alles im Konjunktiv? Noch ist der Flug nicht umgebucht und der Urlaub nicht restlos sicher. Das sollte aber alles in den nächsten Tagen geklärt werden können.

Marcus und Kai

Hier will ich mal die Helden vorstellen, die sich in etwas mehr als 2 Monaten auf den Weg nach Hause machen wollen. :)

Marcus (re) und ich nach dem LVZ Fahrradfest 2010