Durch Basel haben wir uns dann ganz gut durchgewuselt und dann war sie endlich da, die deutsche Grenze. Wir wurden auch endlich gleich mal angehupt, aber nicht mehr als Warnung (Achtung, ich muss euch leider überholen!), sondern als Vorwurf (Was macht ihr auf meiner Straße!?). Herrlich, da fühlt man sich wieder zu Hause.
Den Radweg am Rhein haben wir nicht so richtig gefunden, auch die anderen Straßen waren immer mal wieder halbe Feldwege. Dafür gabs ab und an mal Radwege an größeren Straßen. Dann sind wir nach 90 km aber doch einmal mit Gewalt an den Rhein, einfach mal diesen hochgepriesenen Radweg dort angucken. Zur allgemeinen Begeisterung war der aber nicht mal asphaltiert ...
Der Rest fuhr sich dann ganz prima, insgesamt ein heißer, aber recht flacher Tag. So haben wir die ca. 145 km bis Kenzingen auch ganz flüssig runtergespult. Dort haben wir dann ein "Sporthotel" gefunden und gedacht, da gehören wir einfach rein.
Heute nochmal 130 km bis Pforzheim. Falls einige Leser das nicht wissen, mein Bruder wohnt dort und wird uns 2 Nächte aufnehmen. Sven, nach ersten Schätzungen sind wir etwa 16 Uhr am Ortseingang. Bis dann.
Kai
Danke für Eure täglichen, interessanten Infos in Wort und Bild.
AntwortenLöschenNun wünschen wir Euch einen guten Weg in Richtung Pforzheim und erholsame Ruhetage bei Sven. Solltet Ihr auf dem bekannten Rheinradweg unterwegs sein, können wir uns gut vorstellen, in welche Truppenteile Ihr Euch einreihen müsst.
Gestern fand in Leipzig das LVZ-Radfest mit einer Rekordbeteiligung von über 5200 Radlern statt. Vorsorglich hatte ich am Rad hinten einen neuen Mantel montiert. Doch kurz vor dem Start der 72 km-Tour bemerkte ich, dass der Reifen Luft verloren hatte. Schnell aufgepumpt und mit auf die Tour. In Stötteritz an der Endstelle musste ich aber dann den Schlauch wechseln. Little John Bike hatte mir beim Aufpumpen geholfen und danach rollte es. Ab Holzhausen überholte ich Stück für Stück die ganze Meute wieder. Auf den Rückweg von Grimma über Großbardau, Kitzscher und Oelzschau hatten wir kräftigen Gegenwind. Da habe ich mich an eine Rennfahrergruppe, die die 105er Runde fuhren, angeschlossen. So bin wieder gut und zügig am Ziel auf dem Augustusplatz gelandet. Über meine 114 km könnt Ihr sicher nur schmunzeln, aber es hat mir Spaß gemacht.