Freitag, 27. Mai 2011

Yverdon

Am Freitag soll man sich ja nicht zu viel vornehmen, der Verkehr ist an diesem Tag am stärksten und der Stress durch viel Verkehr nicht zu unterschätzen.

Wir haben uns also auf den Weg in die Schweiz gemacht, aber schon der Weg raus aus Annecy war kompliziert und beschwerlich, vom schlechten Wetter mal zu schweigen. Dann ging es draußen erstmal ordentlich hoch und wir konnten uns bei 12-13 Grad immer mal über Niesel freuen.

Zur Belohnung gibt's aber ne rasante Abfahrt zur Grenze und nach 1500 km hatten wir also schon das zweite Land hinter uns gelassen. Als besonderes Schmankerl durften wir nun durch ganz Genf durch, was auch kein Vergnügen ist, wie man sich denken kann, die Stadt zählt immerhin 200.000 Einwohner.

Nun dachten wir natürlich, am See geht's bis Lausanne mal so richtig flach, aber das blieb ein Wunsch. Das ist schon ordentlich wellig da und war trotz Rückenwind (ab und zu) ganz schön anstrengend. Hier zeigte sich für eine Stunde dann auch mal die Sonne. :) Ansonsten aber gilt: Im Sommer scheint Sonne, im Winter da schneit's, und im Mai hat's erbauliche 17 Grad - in der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz.

Vor Lausanne kannten wir zum Glück ne Abkürzung und wählten den Weg zum nächsten See, dem Lac de Neuchatel. Die Stadt selbst war uns aber ein bisschen zu weit weg, sodass wir nach den Hügeln zwischen den beiden Seen in Yverdon nur noch die Hotelsuche einleiteten und es nach 135 km gut sein ließen.

Morgen planen wir eine zügige Route nach Delemont (der Finestre steht an und will im TV verfolgt werden), dann in 2 Tagen am alten Vater Rhein entlang nach Pforzheim. Klingt alles machbar inzwischen.

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