Sonntag, 15. Mai 2011

Kleines und großes Finale der Eishockey-WM ... fällt für uns aus!

Wenn hier in Peyrehorade, Frankreich nicht zufällig ein Schwede eine Kneipe mit 32MBit Leitung hat und den Live-Stream vom Notebook über den Beamer an die Wand schießt, dann sehen wir kein Hockey. Kommentar dazu vom Kai: "Was fährst du auch in so ein *piep* Land." Ich kotz im Strahl ins Essen.

Wenigstens haben wie noch gesehen, wie Alberto Contador aus dem Feld Hackfleisch gemacht hat und den Ätna zum verdienten Etappensieg hochflog.

Achso, Rad gefahren sind wir auch noch. Heute haben wir Spanien verlassen und sind nach 118km planmäßig im Zielort angekommen. Sehr sehenswert unterwegs war San Sebastian. Die Stadt liegt direkt am Atlantik und unmittelbar vor der Innenstadt ist eine schöne Bucht mit einem breiten Sandstrand. Zudem war gerade ein Marathon und wir ruckzuck mittendrin. Durch die Absperrungen und den Trubel haben wir etwas Zeit verloren aber eigentlich nicht der Rede wert. Bis dahin war es sonnig und leicht bewölkt, dann Regen. Spanien ist auch nicht mehr das, was es mal war.
Nach einem längeren und mehreren kürzeren Anstiegen waren die Körner aufgebraucht und wir sind nach 75km bei McDonalds eingekehrt. Für knapp 5 Euro gab es dort vier Cheeseburger, die wieder etwas mehr Zug auf die Kette brachten. Auch, wenn es eine Weile dauerte bis dieser bunte Strauß an Nährstoffen die Beine erreicht hat.
Weiter ging es durch nur noch welliges und nichtmehr bergiges Terrain nach Peyrehorade. Geschafft.
Eingecheckt sind wir im Hotel Central. Sehr freundlicher Empfang, Doppelzimmer mit Frühstück, WiFi und ein herrlicher Blick auf die örtliche Kirche. Leider kein Blick auf die Eishockey-WM. Den dritten Stern kratze ich morgen persönlich von der Fassade.

Naja, wenigsten eine Wanne, in der der Kai sich gerade die Route für morgen auf der Karte anguckt.

Morgen geht es nach Lourdes. Hilfe von oben ist quasi safe.

4 Kommentare:

  1. Es freut mich, dass wir uns so sklavisch an meinen aufgestellten Routenplan halten. Dank Rückenwind auf den letzten 8 km hätte es auch noch weiter gehen können, aber Marcus wollte unbedingt in dieses Hotel mit Satelliten-TV, das er vorab im Internetz ausfindig gemacht hat.
    Tja, trotzdem kein DSF ...

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  2. Danke, dass ihr ins Ausland geflogen seid, um für Lena Meyer-Landrut anzurufen. Hat leider nur für 3 Punkte aus Spanien gereicht.

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  3. Wenn ich daran gedacht hätte, hätte ich wahrscheinlich sogar wirklich angerufen. Platz 4 oder 3 hätte es schon sein können.

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  4. Weiter so Jungs. Der Wortwitz hat euch trotz dem verpassten 6:1 der Finnen nicht verlassen!

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