Wie schon 18 Uhr berichtet, haben wir auf den Ruhetag am Donnerstag verzichtet. Morgen wollen wir nach Narbonne, dort gibt es dann einen Waschtag oder wozu auch immer man Lust hat (Großglockner-Bergankunft gucken zum Beispiel) am Freitag.
Dazu haben wir Toulouse gestrichen und sind nach 65 schönen, flachen Kilometern mit nicht störendem Wind in die Hügel abgebogen. Dort haben wir dann 3x 20 km hoch&runter genossen und uns gehörig die Laune verdorben. Was davon noch übrig war, hat dann der Gegenwind (25 km/h aus Ost) weggeblasen. Und on top gab es im geplanten Zielort Saverdun nach 125 km kein Hotel. Also haben wir uns die 15 km unnötigen Umweg nach Pamiers gekämpft, nur um dort zu hören, dass alle Hotels der Stadt ausgebucht sind. Zum Glück haben wir aber doch noch ein schnuckliges Zimmer bekommen.
Hab ich schon erwähnt, dass wir heute endlich erstmals über 30 Grad hatten?
Hab ich schon erwähnt, dass Marcus einen leicht schleichenden Platten hatte und wir 4x pumpen mussten? Hier im Hotel haben wir dann den Schlauch gewechselt.
Es war ne richtig heftige Schinderei. Im Flachen ist noch Kraft, aber nicht bei diesem Wind. Und am Berg ist keine Kraft mehr, da sind wir schon zu viel berghoch gefahren in den letzten Tagen. Tja, nur noch 130 km bis zum Ruhetag. Nur blöd, dass auch morgen wieder 25 km/h Wind aus Ost angesagt ist ...
Permanent Gegenwind ist das letzte! Wieviel KM und vor allem HM habt ihr denn jetzt schon absolviert??
AntwortenLöschenBis Narbonne an 6 Tagen 735 km und 7350 Höhenmeter. Das sind 50 km mehr, als für diese Strecke geplant waren.
AntwortenLöschenIch werde mich am Ruhetag wahrscheinlich mal ausführlich dazu äußern, wie wir liegen.
Kai